Aktuelles aus der TSA Mainz

Aktuelle News aus unserer Tennishalle.

Speed Badminton Bericht

Spielspaß bei Wind und Wetter

Speedminton hat einiges mit Federball zu tun und ist doch ganz anders. vive hat die junge Sportart ausprobiert. Das Spaßurteil: Sehr gut! Ob das nicht doch eine Nummer zu anstrengend ist? Auf dem Weg zum Probetraining kommen mir die ersten Zweifel. Badminton ist ja kein Problem. Aber Speedminton – das klingt nach viel Tempo. Und die Bilder im Internet zeigen auch nur hochdynamische junge Leute, die auf den Dächern Berlins oder sogar mit Leuchtfarben bemalt im Dunkeln spielen. Na, wenn ich das bloß hinkriege.

Glücklicherweise bekomme ich einen sanften Einstieg. „Wir machen uns erst ein bisschen warm, damit du ein Gefühl für Ball und Schläger bekommst“, schlägt Reinhard Grödl, Trainer bei der TSA Mainz-Weisenau (www.tennishalle-mainz.de), der einzigen Sportanlage mit Speedmintonangeboten im Rhein-Main- Gebiet, vor.

So stehen wir in der Mitte der riesigen Tennishalle, schlagen Bälle in die Luft und anschließend in einem Abstand von zwei bis drei Metern hin und her. Das klappt alles ohne Probleme. „Okay, lass uns schnell die Felderabstecken und richtig loslegen“, schlägt mein Trainer vor. Schnell geht es tatsächlich: Auf einem Tennisplatz, der sich zum Wettkampfspeeden, bei schlechtem Wetter oder im Winter zum Spielen anbietet, muss man nur zwei Linien ergänzen – fertig.

Jeder Spieler steht in einem Quadrat von 5,5 mal 5,5 Metern, das es zu „verteidigen“ gilt. Wie beim Badminton darf der Ball des Gegners hier nicht auf den Boden fallen. Zwischen den Spielfeldern muss das kleine Fluggerät 12,8 Meter überfliegen, ein Netz braucht man nicht (siehe auch Abbildung). Zunächst spielen wir einfach drauf los und rasch kommen kleine Ballwechsel zustande. Schon nach den ersten Schlägen wird mir klar, dass „Speedminton“ gar nicht so viel mit Federball zu tun hat, wie man zunächst denkt. Der Ball – Speeder genannt und nur 7 bis 9 Gramm leicht – sieht zwar ähnlich aus, aber sonst?

Bald kommen die ersten Verbesserungsvorschläge: „Versuche die Bälle etwas flacher zu schlagen, dann bekommen sie mehr Tempo“, empfiehlt Reinhard. „Beim Speedminton sollte man ausnutzen, dass man kein Netz in der Mitte hat“. Ein gut gemeinter Tipp, aber zunächst schlage ich nur Löcher in die Luft. Doch dann: Mit voller Wucht erwische ich den Speeder und der zischt in Richtung gegnerisches Feld. Laut Angaben des Herstellers soll so ein Ball Geschwindigkeiten bis 290 km/h erreichen können! Davon bin ich zwar noch weit entfernt, aber das Spielt gewinnt tatsächlich an Tempo, erstaunlich bei Distanzen von etwa 25 Metern.

Im Grunde ist die Sportart sogar eher wie Tennis, überlege ich, während ich hinter den Bällen her renne. Doch auch dieser Vergleich hinkt: „Die Technik ist beim Tennis eine andere, beispielsweise was die Schlägerführung betrifft“, erklärt mir Reinhard. „Eine Gemeinsamkeit ist jedoch, dass auch beim Speedminton weniger Überkopf-Schläge gemacht werden“. Das soll sogar schonender für den Rücken sein. Was mir außerdem auffällt: Die abrupten Abstoppbewegungen, wie sie beim Badminton vor dem Netz vorkommen, sind weniger ausgeprägt. Reinhard bestätigt:„Für die Knie dürfte der Sport um einiges besser sein.“

Nach einer Stunde auf dem Platz bin ich schweißgebadet, aber zufrieden. Das Spiel macht einfach Spaß! Und um auf meine Bedenken vom Anfang zurückzukommen: Man muss kein Extremsportler sein, um die Sportart zu mögen. „Im Gegenteil“, betont auch mein Trainer, „Speedminton ist vor allem auch für Kinder gut geeignet. Die Schläger sind leicht und haben eine sehr große Schlagfläche, sodass man bereits nach wenigen Minuten erste Erfolgserlebnisse hat“. Und wer mehr Tempo möchte, kann auch richtig draufhauen und viel, viel laufen … Dann macht Speedminton seinem Namen alle Ehre.

((kleine Illu mit Spielfeld))

Ein Tennisplatz lässt sich mit wenigen Handgriffen in einen „Speed-Court“ verwandeln (siehe grüne Flächen). Eine Schnupperstunde mit Trainer kostet hier für zwei Personen etwa 35 Euro. Speedminton lässt sich aber auch ohne festes Feld spielen: Im Park oder am Strand – und selbst bei windigem Wetter. Mehr Infos rund um die Sportart finden Sie unter

www.tennishalle-mainz.de und  www.speedminton.de

 

((Gewinnspiel))

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Die Frage: Wie heißt der Ball beim Speed Badminton?
Einsendeschluss: 27. August 2007

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